

Die Nachrichtenkompetenz-Tagung 2026 in 90 Sekunden
Wir haben die wichtigsten Aussagen und Szenen in 90 Sekunden als Videoformat zusammengestellt.


Wir haben die wichtigsten Aussagen und Szenen in 90 Sekunden als Videoformat zusammengestellt.


Wir alle kennen den Erste-Hilfe-Kurs. Er ist für den Erwerb des Fahrausweises in der Schweiz obligatorisch. „Digital fahren“ dürfen und können wir aber ohne Ausbildung. Dem wollen wir gegensteuern mit dem „Erste-Hilfe-Kurs für die Nachrichtenkompetenz. Er richtet sich an junge Erwachsene an der Schwelle zur politischen Mündigkeit. Und er ist nicht nur kostenlos, sondern auch fakultativ.


«Was hilft bei Erkältung?», «Erster Präsident Amerikas», «Open-Air Gampel 2026 Line-up». So oder ähnlich sah eine typische Google-Suche lange aus. Bis vor Kurzem lieferte die Suchmaschine dazu eine Liste von Links. Jetzt erscheint ganz oben die neue Funktion «Übersicht mit KI». Sie generiert einen kurzen, aus mehreren Quellen zusammengestellten Text, der die Anfrage direkt beantwortet. Damit verändert sich grundlegend, wie wir Antworten erhalten und wie wir Wissen im Netz abrufen.


Immer mehr Menschen in der Schweiz meiden Nachrichten oder konsumieren sie kaum noch. Diese sogenannte News-Deprivation schwächt das Wissen über politische Prozesse und gefährdet die demokratische Teilhabe. Fast die Hälfte der Schweizer Bevölkerung (46,4%) zählt zur Gruppe der News-Deprivierten. Das zeigt das Jahrbuch Qualität der Medien 2025. Im Kurzinterview erklärt Linards Udris, stellvertretender Forschungsleiter des Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög), die Hintergründe des Trends – und was ihm dennoch Hoffnung macht.


Spätestens seit der Corona-Pandemie ist der Begriff Fake News im Alltag angekommen. Schon zuvor, bei den US-Präsidentschaftswahlen 2016, wurde er weltweit bekannt. Damals kursierten zahlreiche falsche Meldungen, die angeblich den Wahlausgang beeinflussten. Doch so geläufig der Ausdruck auch ist: Die genaue Bedeutung ist weniger klar definiert, als es scheint.


Im Gegensatz zu Ärzten und Anwältinnen braucht es kein Diplom oder eine offizielle Prüfung, um sich Journalist:in nennen zu können. Das ist legal für jeden, bringt aber einige Probleme und Herausforderungen mit sich.


Zu viel Social Media kann die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen gefährden. Das ist eine Folgerung einer Studie aus Deutschland. Die Forschenden raten zu stärkerer Regulierung – und zu mehr Medienkompetenz-Angeboten.


Die Diskussion um ein Handyverbot an Schulen wird lauter in der Schweiz. Zwischen strikten Regeln, pädagogischen Freiheiten und europäischen Vorbildern wird nach Antworten gesucht. Ein Überblick.


Erst 25 Prozent der Schweizer Bevölkerung ist in den Genuss einer Schulung in Nachrichtenkompetenz gekommen. Dabei gilt: Je höher der Bildungsgrad und je jünger die Person, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit einer entsprechenden Ausbildung oder Schulung. Dabei würde es sich auch ökonomisch lohnen, in die Förderung von Nachrichtenkompetenz zu investieren. Denn laut jüngsten empirischen Daten des fög (Universität Zürich) führt diese zu einer markant höheren Zahlungsbereitschaft für journalistische Medien.


Es sind Befunde mit Zündstoff: Der „Social-Media-Atlas 2025“ zeigt für Deutschland auf, dass Soziale Medien längst nicht mehr ein Jugendphänomen sind – und das Vertrauen in TikTok und Co. im Vergleich zu redaktionell verantworteten Nachrichtenseiten steigt.


Die Pressefreiheit ist auf einem historischen Tiefstand. Das zeigt sich in der jährlichen Rangliste von Reporter ohne Grenzen. Neben zunehmenden autokratischen Regimen und der teils schwierigen Sicherheitslage erwähnt die Organisation auch den steigenden wirtschaftlichen Druck, der weltweit in Redaktionen herrscht, als Herausforderung für den Journalismus.


Wer sich für konkrete Tipps und Tricks interessiert und für weitergehende Informationen zum Thema Nachrichtenkompetenz: Die ZHAW hat aus den Breakout-Sessions der Nachrichtenkompetenz-Tagung 2025 eine Sammlung zum Download erstellt.


Die Vermittlung von Medienkompetenz ist auf Sek-II-Stufe noch immer sehr fragmentiert – und oft auch sehr zufällig. Das zeigt eine Studie, die von Fiona Fehlmann, Carmen Koch und Prof. Guido Keel vom Institut für Angewandte Medienwissenschaft der ZHAW 2024 durchgeführt wurde.


Der Begriff der Nachrichtenkompetenz als Teil einer umfassenderen Medienkompetenz ist zu definieren. Fiona Fehlmann vom Institut für Angewandte Medienwissenschaft der ZHAW leistet eine Einordnung.


Lehrkräfte aller Schulstufen sind konfrontiert mit der Tatsache, dass ihre Schüler:innen Nachrichten vielfach nur noch über die sozialen Medien konsumieren. Im Zeitalter der KI wird es aber immer schwieriger, noch zwischen richtig und falsch, manipuliert oder frei erfunden zu unterscheiden. An der zweiten Nationalen Nachrichtenkompetenz-Tagung in Winterthur waren sich Lehrkräfte und Bildungsexperten daher einig, dass es dringlich und notwendig ist, einen kritisch-reflektierten Umgang mit Informationen zu fördern.


Die Förderung von Nachrichtenkompetenz ist dringlich und notwendig: Das ist die Kernaussage der zweiten nationalen Nachrichtenkompetenz-Tagung in Winterthur. Über das Wie, mit welchen Mitteln und v.a. durch wen – darüber waren sich die rund 150 Teilnehmenden aus Bildung, Wissenschaft und Medien nicht immer ganz einig. (Foto: Til Bürgy / Keystone-SDA)


Im vergangenen Jahr ist #UseTheNews Deutschland im Rahmen des Projekts «Jahr der Nachricht» der Frage nachgegangen, wie man junge Menschen wieder mit Nachrichten und Journalismus erreichen kann. Die verschiedenen Projekte, Erkenntnisse und Tipps hat #UseTheNews in zwei Whitepaper zusammengefasst. Ein Whitepaper richtet sich an Redaktionen, das andere an Schulen. Auch für die Schweiz lassen sich spannende Grundsätze ableiten.


Im vergangenen Jahr ist die Initiative #UseTheNews in Deutschland, im Rahmen des Projekts «Jahr der Nachricht», der Frage nachgegangen, wie man junge Menschen wieder mit Nachrichten und Journalismus erreichen kann. Die verschiedenen Projekte, Erkenntnisse und Tipps hat #UseTheNews in zwei Whitepaper zusammengefasst. Ein Whitepaper richtet sich an Redaktionen, das andere an Schulen. Auch für die Schweiz lassen sich spannende Grundsätze ableiten.


Wie begeistert man junge Menschen für Journalismus? Dieser Frage geht die Initiative #UseTheNews in Deutschland nach. Mit dem «Jahr der Nachricht» hat sie 2024 Desinformation den Kampf angesagt. Mit dem Slogan «Vertraue Nachrichten, die Stimmen statt Stimmung machen» wollte die Initiative vor allem junge Menschen in Deutschland für Fakes News sensibilisieren und die Nachrichtenkompetenz erhöhen. […]


TikTok gehört bei vielen jungen Menschen in der Schweiz zum Alltag. Auf der Plattform gibt es neben Unterhaltungsvideos auch viele Newskanäle, die Inhalte über das Weltgeschehen posten. Darin liegt Chance und Gefahr gleichermassen.


Schüler:innen setzen sich kritisch mit Social-Media-Beiträgen auseinander, vergleichen journalistische Medien und informieren sich aus unterschiedlichen Quellen: Das ist das Ziel des gemeinnützigen Projekts CheckNews.


KI-Tools haben sich so rasch in das Alltagsleben von Jugendlichen integriert, wie wohl nie ein Medium zuvor. Dies zeigt die JAMES-Studie 2024 der ZHAW und Swisscom.


UseTheNews setzt sich zum Ziel, in der Schweiz Nachrichtenkompetenz zu fördern, als Beitrag zur Stärkung der Demokratie. Kernelement der Initiative ist diese Webseite. Sie soll zum Treffpunkt werden für alle, die im Bereich der Vermittlung von Nachrichtenkompetenz tätig sind oder nach Bildungsangebote und Informationen suchen.


Wie lassen sich Jugendliche für Informationen aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft oder Kultur begeistern? Und wie kann der Einfluss von Fake News eingedämmt werden? Der Autor, Professor am Institut für Angewandte Medienwissenschaft der ZHAW, gibt uns einige Hinweise.


Was KI-Tools im Journalismus bereits zu leisten im Stand sind, zeigt dieses Beispiel. Es handelt sich um einen Podcast einer Vorlesung, die vor Journalismus-Studierenden gehalten wurde. Hört selbst, ob Ihr erkennt, dass es keine Menschen sind, die da diskutieren.


Im Rahmen des ZHAW-Projekts „Journalismus unter Druck“ ist eine Befragung von Journalist:Innen in der Schweiz durchgeführt worden. Sie zeigt, dass sich Journalisten politisch eher links positionieren und die Redaktionen nicht sehr divers zusammengestellt sind.


Finnland hat seinen gesamten Lehrplan umgestellt und auf die Sensibilisierung vor Fake News ausgerichtet. Es ist die Konsequenz aus der Tatsache, dass das benachbarte Russland 2014 erstmals in die Ukraine einmarschierte und die Desinformation in Finnland zunahm. Heute gilt Finnland als eines der Länder, das führend ist beim Schutz vor Fake News.


Was macht Influencer:innen bei jungen Menschen so erfolgreich und was kann der Journalismus davon lernen? Erkenntnisse dazu liefert eine qualitative Studie im Rahmen von #UseTheNews (D) des Leibniz-Instituts für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut.


Durch KI generierte Fotos werden immer besser. Für den Laien sind sie kaum mehr von echten Fotos zu unterscheiden. Fünf Tafeln geben einfache Hinweise, wie eine kritische Würdigung dennoch gelingen kann.


Wie erreicht man Jugendliche, die sich von Nachrichten abwenden? Und wie schafft man es, dass sie Nachrichten nicht misstrauen? Das Projekt „Fit for News“ in Deutschland nimmt sich diesen Fragen an.


Die sogenannte „Doppelgänger“-Kampagne Russlands ist ein interessantes Beispiel für Desinformation und Propaganda. Sie nutzt(e) die Glaubwürdigkeit von Medienmarken aus.


KI-generierte Inhalte werden immer besser. Eine aktuelle Studie zeigt, dass Nutzer:innen KI-generierte Inhalte immer weniger von echten Nachrichten unterscheiden können. Leonie Wunderlich vom Leibniz-Institut für Medienforschung gibt einen Überblick über diese und weitere aktuelle Studienergebnisse.


Seit 1953 untersucht die Shell Jugendstudie, wie junge Menschen ticken. Ein Ergebnis aus 2024: Die Befragten zwischen zwölf und 25 Jahren sind der Meinung, dass das Erkennen von Desinformation und der Umgang mit KI in der Schule gelehrt werden sollte.


In der Schweiz ist eine Mehrheit der Medienkonsumenten immer noch sehr skeptisch, wenn Künstliche Intelligenz im Journalismus verwendet wird. Gefordert wird u.a. mehr Transparenz.


In der Geschichte der Fotographie gibt es immer wieder Beispiele, in den Fotos manipuliert wurden. So überrascht nicht, dass auch beim Anschlag auf Trump sofort der Verdacht geäussert wurde, es handle sich um eine Inszenierung.


Dieser Tage ist ein Video viral gegangen, das einen berühmten Nachrichtensprecher von CNN zeigt, der von einem angeblichen russischen Atomraketen-Angriff auf Berlin berichtet. Das Video ist eine Fälschung, wie sehr rasch klar wurde. Dass es aber bis dahin millionenfach geteilt wurde, ist beunruhigen. Wie aber lassen sich sogenannte Deep fakes rasch erkennen?